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Das Bistro - Die Geschichte

Die Geburt des Mokka. Eine grosse Geschichte...

Am 1. Januar 2010 ging es los. Bei eiskaltem Wetter und viel Schnee wurde die alte Solibar komplett in die Abfallmulden entsorgt. Es wurde geplant, viel musste gamacht werden. Das komplette Elektrische, Wasser, Lüftung mit Wärmetauscher, Küche, Fumoir, Böden und Decken, Beleuchtungen, Toilettenanlagen, Dusche, Lager und Garten mit Marquise, es schien kein Ende zu nehmen. Mit vollem Elan packten wir an und kamen gut vorwärts. Geplant waren 2 Monate für den kompletten Umbau.

 

Zu diesem Zeitpunkt wusste, oder besser erahnte noch niemand, dass es über 4 Monate dauern würde. Wir haben eines Gelernt, dass Umbauten  schwer zu planen sind, da öfters bauliche Mängel entdeckt werden, so dass an Ort und Stelle schnelle Entscheidungen abverlangt werden. So musste immer ein Verantwortlicher auf der Baustelle sein. Parallel hatten ja alle Beteiligten noch einen Job oder eine Anstellung.

Also waren Marathontage von 18 Stunden an der Tagesordnung. Es gab viele böse Überraschungen, so mussten mehrere Gipswände durch Backsteinmauern ersetzt werden, der alte Boiler bestand nur noch als Isolation und Kalk, im Gesamten wurden in den Jahren 4 Böden übereinander gelegt, irgendwelche undefinierbare elektrische Kabel wurden entfernt, da wir beschlossen hatten einen eigenen Sicherungskasten einzubauen. Siehe da, in gewissen Bereichen des Gebäudes war und blieb es für lange Zeit dunkel. Endlich stand der Rohbau. Es war ein herrliches Gefühl. Die Mauern, die elektrischen Kabel, es schien alles fertig. Wir dachten, nur noch Gips, Farbe und fertig. Wie der Schein trügt. Es wollte kein Ende nehmen. Alle die kleinen und grossen Details, wie Herdeinbau, Lampen, Steckdosen, Fliesen, Gipsen, Runddecke... es war zermürbend. Das ewige Putzen und Staub wischen.Endlich was Neues, etwas für die Frauen, Einkaufen!!! Aber keine Haushaltsartikel sondern Inventar für ein Bistro, Stühle und Tische, tausend Dinge für die Küche, Tablare und Gestelle. Man sollte denken es sei kein Problem genug Frauen zu finden, die für tausende von Franken einkaufen wollen. Aber eben, die Produkte waren nicht nur women - lik.

Dazu kam der, für uns natürlich völlig überflüssige, Bereich der ganzen Behörden. Einwohnerkontrolle, Feuerpolizei, Gesundheitsamt, Büro für Umwelt und Sonstiges, Polizei, Handelsregisteramt, Banken, Architekten, Stadtingenieur. So viele Büros, Beamte und Personen. Auf dem Schlussspurt liefen wir natürlich alle nochmals zu Höchstform auf. Das Ziel vor Augen, die restlichen und letzten Kräfte mobilisierend wurden die letzten Sachen erledigt, gebohrt, gemalt und dekoriert.

So entstand mitten in der Industire dieses kleine Bijou. An dem wir unsere ehrliche Freude haben. Ist es doch für die Chefin was ganz Neues gewesen. Mit viel Schwung und Herzblut führt Sie das Lokal und das Personal.